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Der Behandlungsschwerpunkt liegt auf den
basalen sensomotorischen Funktionen nicht oder weniger auf den sichtbaren
Symptomen und Schwierigkeiten. Die Behandlung selbst wird oft über einen
"Umweg" durchgeführt. So sollten beispielsweise nicht oder nicht
ausreichend durchlaufene Entwicklungsstufen aufgeholt und nachgeholt werden, um
"Lücken" in der Entwicklung zu schließen.
Beispiel:
Ein häufig genanntes Problem v.a. bei Vorschulkindern ist die nicht altersgemäße
Entwicklung im Bereich der Feinmotorik (falsche oder verkrampfte Stifthaltung).
In der Anamnese zeigen sich bei Kindern mit derartigen Defiziten auch häufig
Unlust bei Tätigkeiten, die eine gewisse motorische Kontrolle und
Geschicklichkeit voraussetzen. In der Befundaufnahme stellen sich dann
meist mehrere Probleme dar, wie Störungen der Grobmotorik, der Koordination,
der propriozeptiven Leistungen, fehlende oder unvollständige Reflexintegration,
unangepasste Tonusqualitäten, verminderte Ausdauer und ähnliches. Wenn
die Behandlung dann so gestaltet wird, dass die grobmotorischen Defizite erstes
Behandlungsziel sind, kann sich über Umwege die Stifthaltung verbessern, weil
folgende Fortschritte eingetreten sein können:
- gute Tonisierung, bessere Sitzhaltung. Meine Aufmerksamkeit liegt
dann nicht nur in der Aufrechterhaltung des "gerade Sitzens", sondern
ich kann mich gut auf das Schreiben konzentrieren.
- Abbau von frühkindlichen Reaktionen (Reflexe) Da der Reflex willkürlich
nicht überwunden werden kann, muss mein Körper Ausweichbewegungen
ausführen oder erhöhte Muskelkraft anwenden, um zum Ziel zu kommen. Das
bedeutet schnelleres Ermüden und höhere Konzentration für normalerweise
automatisierte Bewegung. Ist der Reflex integriert, kann meine
Aufmerksamkeit auf Einzelaufträge gelenkt werden.
Für nähere Informationen oder
Terminvereinbarungen rufen Sie bitte 0664/2309276 oder schreiben Sie ein E-mail
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